Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und das Risiko für Knochenbrüche steigt. Bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist das Risiko für Osteoporose erhöht. Gründe hierfür sind langfristige Entzündungen, die Einnahme von Kortikosteroiden, Nährstoffmangel (z. B. Vitamin D und Kalzium) und eine eingeschränkte Nährstoffaufnahme (Malabsorption).
Symptome einer Osteoporose können Knochenschmerzen, eine gebeugte Haltung und spontane Knochenbrüche (z. B. Wirbelkörperfrakturen) sein. Die Diagnose wird durch eine Knochendichtemessung (DEXA-Scan) gestellt.
Die Behandlung umfasst die Optimierung der Ernährung (z. B. Kalzium- und Vitamin-D-reiche Lebensmittel), regelmäßige Bewegung und die Einnahme von Medikamenten wie Bisphosphonaten. Bei CED-Patienten ist es besonders wichtig, die zugrunde liegende Entzündung zu kontrollieren und Kortikosteroide nur kurzzeitig einzusetzen.
