Kolonkarzinom

Das Kolonkarzinom, auch Darmkrebs genannt, ist eine bösartige Tumorerkrankung des Dickdarms. Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn haben ein erhöhtes Risiko, an einem Kolonkarzinom zu erkranken. Dies gilt insbesondere bei langjährigem Krankheitsverlauf, ausgedehntem Befall des Dickdarms und schweren Entzündungen.

Das Risiko für Darmkrebs steigt mit der Dauer der Erkrankung und dem Ausmaß der Entzündung. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, einschließlich Koloskopien mit Biopsien, sind daher für CED-Patienten entscheidend, um Krebsvorstufen (Dysplasien) frühzeitig zu erkennen. Die Früherkennung kann durch eine engmaschige Überwachung (Surveillance) verbessert werden, bei der alle 1–2 Jahre eine Darmspiegelung durchgeführt wird.

Symptome eines Kolonkarzinoms können Blut im Stuhl, unerklärlicher Gewichtsverlust, Veränderungen der Stuhlgewohnheiten und Bauchschmerzen sein. Die Behandlung umfasst in der Regel eine chirurgische Entfernung des Tumors, oft gefolgt von Chemotherapie oder Strahlentherapie.

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